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  5. Maximiere Deine Gewinne mit Balkonkraftwerken: So sicherst Du Dir steuerfreie Einnahmen!

Solar-Power direkt vom Balkon: Wie Du von Förderungen profitierst und steuerfrei bleibst!

In vielen Bundesländern winken attraktive Förderungen für Mini-Solaranlagen. Doch wie viel Energie darfst Du eigentlich produzieren, ohne dafür zur Kasse gebeten zu werden?

Dank kleiner Photovoltaik-Systeme, sei es am Balkon oder direkt an deiner Hauswand, steht die Sonnenenergie nicht nur Haus- und Wohnungsbesitzern, sondern auch Mietern offen. Der Clou: Verdiene Geld mit dem Verkauf deines Solarstroms und genieße ihn privat – völlig steuerfrei! Der Trick dabei: Bei Einfamilienhäusern sollte die Nennleistung der Anlage 30 Kilowatt (peak) nicht überschreiten.

Balkon-Solaranlagen in Mehrfamilienhäusern: Wichtige Details zur steuerlichen Vorteilnahme!

Für Besitzer von Mehrfamilienhäusern und gemischt genutzten Immobilien gibt es spezifische Regeln: Hier liegt die Grenze für die steuerfreie Nennleistung bei 15 Kilowatt (peak) je Wohnung oder Gewerbeeinheit, wie der Lohnsteuerhilfeverein Vereinigte Lohnsteuerhilfe (VLH) ausführt.

Ein weiteres wichtiges Detail: Für einzelne Steuerzahler oder gemeinschaftliche Unternehmerschaften besteht eine maximale Obergrenze von 100 Kilowatt (peak). Das bedeutet: Selbst wenn du mehrere Anlagen auf unterschiedlichen Grundstücken hast, darfst du insgesamt nicht über 100 Kilowatt (peak) kommen. Bei einer Überschreitung dieses Werts entfällt die Steuerbefreiung für alle deine Anlagen, warnt die VLH.

Aber es gibt eine interessante Nuance: Wenn du sowohl eine eigene Photovoltaik-Anlage betreibst als auch an einer Unternehmerschaft beteiligt bist, die eigene Anlagen betreibt, werden diese beiden Aspekte getrennt betrachtet. Dies geht aus einem offiziellen Schreiben des Bundesfinanzministeriums (BMF) vom 17. Juli 2023 hervor. Das heißt: Bei der Prüfung der 100 Kilowatt (peak)-Grenze wird deine Beteiligung an der Unternehmerschaft nicht anteilig mit eingerechnet. Es lohnt sich also, die steuerlichen Details genau zu kennen und zu nutzen!

Steuerliche Vorteile bei Photovoltaik: Ein praxisnahes Beispiel zum besseren Verständnis!

Hier ein konkretes Szenario, das die VLH ins Spiel bringt: Nehmen wir eine Frau, die mehrere Solaranlagen besitzt. Sie betreibt eine Anlage mit 30 Kilowatt (peak) auf ihrem Einfamilienhaus und eine weitere gleicher Größe auf ihrem Ferienhaus. Zusätzlich ist sie zu 50 Prozent an sechs weiteren Anlagen mit jeweils 15 Kilowatt (peak) beteiligt, welche sie gemeinsam mit ihrem Bruder auf einem Mietshaus mit sechs Wohnungen errichtet hat. Trotz dieser Beteiligung bleibt sie unter der festgelegten Grenze, weil ihre privaten Anlagen und die der Mitunternehmerschaft nicht zusammengerechnet werden.

Doch hier noch ein wichtiger Hinweis zur Steuerbefreiung: Die Standorte der Photovoltaik-Anlagen spielen eine entscheidende Rolle. Die Anlagen müssen entweder auf, an oder in einem Gebäude platziert sein – also etwa auf dem Dach, am Balkon oder integriert in die Bauweise. Selbst Nebengebäude wie Garagen, Carports oder Gartenhäuser sind in Ordnung. Aber Achtung: Anlagen, die auf Freiflächen wie Wiesen aufgestellt werden, sind nicht steuerbefreit, und das völlig unabhängig von ihrer Kapazität. Also, Standortwahl ist entscheidend, wenn man von Steuervorteilen profitieren möchte!

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